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101 025 am RE 4026 bis zum jähen Ende der Fahrt in Ingolstadt
geschrieben von: Hans ()
Datum: 01.06.2014 23:39:22

Hallo,

schon länger wollte ich mit Deutschlands schnellsten REs zwischen München und Nürnberg mitfahren. Da die 101 025 seit 28.05.14 auf dieser Strecke pendelt wollte ich natürlich einen von dieser Lok gezogenen Zug nehmen. Ausgesucht hatte ich mir den RE 4026 von München nach Nürnberg, weil dieser eine geordnete An- und Abreise mit RE-Zügen erlaubt.

Gestern müsste ich per GPS-Tracking feststellen, dass die 101 025 sich nicht um 06:32 Uhr in Nürnberg mit RE 4005 auf den Weg nach München machte, sondern in Nürnberg (bis 12.19 Uhr) pausierte. Da sie somit nicht am RE 4026 sei konnte, habe ich die geplante Fahrt verschoben.

Heute hat sich 101 025 wegen einer technichen Störung am Zug mit +23 mit RE 4005 auf den Weg nach München gemacht und somit habe ich mich auch in den Zug gesetzt. Bei der Einfahrt nach München sah ich den aus Nürnberg kommenden RE 4017 (wohl mit +20) der oh Schreck oh Graus am Zugeschluss mit 101 003 bespannt war. Aber an der Zugspitze war sie, die 101 025.

Die beiden 101 waren mit den 4 Schnellzugwagen (weniger als sonst ?) deutlich unterfordert, was zu sehr zügigen Anfahrten führte. Eigentlich hätten die beiden Loks den roten Sportwagen der 115 509 verdient.

Das dicke Ende kam aber nach 15 Minuten Aufenthalt in Ingolstadt, in Form der Durchsage "aufgrund einer technichen Störung am Zug endet der Zug heute in Ingolstadt". Unmittelbar vor dem Ziel war mein Projekt Mitfahrt auf der Neubaustrecke Ingolstadt-Nürnberg gescheitert und es galt die Heimfahrt anzutreten.

Wie auch die übrigen gestrandeten Fahrgäste bestieg ich den nächsten RE in Richtung Nürnberg in der Hoffnung in Treuchtlingen den Anschlusszug nach Ansbach zu erreichen, um dort doch noch den für die Rückfahrt geplantén RE zu erreichen.

Die verglichen mit einer Zug der BR440 mit einer 111 wenig spritzig motorisierte RB 59156 erreichte Treuchtlingen um 16:30 Uhr. Trotz Vormeldung durch die Zugbegleiterin geruhte die Betriebsleitzentrale in München in grenzenloser Weisheit und ohne jeglichen Überblick zu zeigen die RB 58124 planmäßig um 16:25 Uhr nach Ansbach abfahren zu lassen, wohl damit diese dort ihre wohlverdiente 12 Minutenpause einhalten kann.

Per IC konnte ich meine Verspätung auf 30 Minuten begrenzen. Aber wegen dieser 5 Minuten hat eine Mitreisende in Treuchtlingen eine Stunde und in Gemünden eine weitere Stunde Fahrzeitverlängerung ertragen müssen.

Als Eisenbahnfreund und doppelt gestrandetem Fahrgast führt angesichts dieses nicht professionelle Verspätungsmanagement der Betriebsleitzentrale kein Weg an einer Beschwerde bei DB Regio Bayern und deren Geldgeber dem bayrischen Verkehrsministerium vorbei. Sollte jemand sinnvolle Ansprechpartner für solche Beschwerden kenne, wäre ich dankbar für entsprechendes Feedback als private Nachricht.

Zurück zur 101 025. Diese steht aktuell wieder in München. Prognosen sind bei Lage der Dinge problematisch, aber das GPS-Tracking auf der maerklin-Homepage hilft ja weiter.

Viele Grüße
Hans



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