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Gleitschutzeinrichtung

Die Gleitschutzeinrichtung der BR 146 ist in die Bremssteuerung des Bremsrechners 1 integriert worden. Es kommt dabei der neuentwickelte Gleitschutz MGS 2 zum Einsatz.

Der Gleitschutz besteht aus 4 Gebern an den Radsätzen (je Achse einer), den Gleitschutzventilen und der Gleitschutzsteuerung.

Die Geber an den Achsen dienen der Erfassung der Radsatzgeschwindigkeiten

Die Gleitschutzventile sind im Untergestell der Tfz angebracht um kurze Leitungswege zum Entlüften der Bremszylinder zu haben. Je länger die Leitungswege, desto größer das Volumen, was zu entlüften ist. Dementsprechend verzögert sich der Lösevorgang.

Die Ansteuerung der Gleitschutzventile erfolgt durch das Gleitschutzgerät, welches im Bremsrechner 1 integriert ist. Die Gleitschutzventile bestehen aus einem Be- und einem Entlüftungventil, womit folgende Zustände realisiert werden können:

Somit erfolgt eine Entlüftung der Bremszylinder immer entsprechend der Reibungsverhältnisse.

Die Funktion der Impulsgeber an den Achsen, der Gleitschutzventile (jeweils Kabelbruch bzw. Kurzschluß) und der Ansteuerzeit der Ventile werden durch das Gleitschutzgerät überwacht. Beim Auftreten eines Fehlers, wird dieser in der Bremssteuerung gespeichert.

Um eine Funktion des Gleitschutzes auch beim Schleppen zu gewährleisten, wird der Gleitschutz mit dem Bremsrechner1 beim Füllen der HLL geweckt.

Der Gleitschutz wirkt nur auf die indirekte Bremse, obwohl er in den Leitungen zum Bremszylinder sitzt. Der Gleitschutz erfasst also, ob mit der direkten oder indirekten Bremse gebremst wird.

Beim Wirken der elektrischen Nutzbremse wird der Gleitschutz durch die Antriebssteuerung gewährleistet, d.h. bei ungünstigen Schienenverhältnissen wird die E- Bremskraft reduziert.

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letzte Bearbeitung dieser Seite: 08.01.2003