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Umgruppierung bei Ausfall eines HBU

Die HBU`s der BR 146 sind so konzipiert, daß ein HBU sämtliche Hilfsbetriebe versorgen kann, es also nicht zu Einschränkungen führt.

Ist ein HBU gestört, zieht er seine Bereitmeldung an das ISG zurück. Das ISG sperrt dann die Freigabe an den gestörten HBU und das entsprechende Eingangs- und später auch das Ausgangsschütz.

Der intakte HBU wird nun schnell auf ca. 30 Hz heruntergetaktet und ihm dann die Freigabe vom ISG entzogen. Nach insgesamt 10s würde die Freigabe unabhängig von der Frequenz entzogen werden.

Ist nun die Rückmeldung über das offene Ausgangsschütz des defekten HBU beim ISG eingetroffen wird das Gruppierungsschütz zugeschaltet.

Ist die Umgruppierung erfolgt wird die Freigabe für den intakten HBU erteilt und eine feste Frequenz von 50 Hz eingestellt. In diesem Fall laufen anschließend auch alle Lüfter mit einer festen Drehzahl, unabhängig von Außentemperaturen usw.

Während der ganzen Umgruppierungsphase bleiben die Ein- und Ausgangsschütze des intakten HBU geschlossen. Weiterhin erfolgen in der umgruppierungsphase keine Beeinträchtigungen im Fahr- und Bremsbetrieb, also keine Traktionssperre.

Zu einem HBU- Ausfall könnte es auch kommen, wenn die Bereitmeldung beim Aufrüsten zu spät erfolgt. In diesem Fall erfolgt möglicherweise keine Diagnosemeldung und der Tf kann die automatische Umgruppierung nur am Statusfenster "Hilfsbetriebe" bzw. durch die mit hoher Drehzahl laufenden Fahrmotorlüfter erkennen. Eine neue Bereitmeldungsabfrage kann nur durch vollständiges (Batterie- Aus) Abrüsten des Tfz erfolgen. Ist der HBU dann weiterhin gestört, so kommt es erneut zur Umgruppierung.

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letzte Bearbeitung dieser Seite: 08.01.2003